Gurtenbiene.ch
Gurten: Erste Honigräume

Erster Honigraum für die stärksten Völker

Wetter: 15º C, sonnig

Die kältesten Tage sind vorbei. Es ist angenehme 15 Grad und sonnig, der perfekte Zeitpunkt für einen schnellen Blick in die Völker.

Volk LS Rot: Nach dem entfernen der Thermofolie treibt es die neugierigen Bienen auf die Rähmchen.

Es ist immer noch früh im Jahr und die Bienen sind mit dem Aufbau ihres diesjährigen Volkes vollauf beschäftigt. Die Eingriffe erfolgen nach wie vor so kurz wie möglich. Auch wenn jeder Eingriff ganz klar eine Störung des Stockbetriebs darstellt, wiegen die Vorteile die Nachteile der Eingriffe mehr als auf.
Massnahmen wie Thermoisolation und die frühe zusätzliche Fütterung können zwar keine Wunder bewirken und machen aus einem schwachen Volk auch keinen Überflieger. Die diesjährigen Wirtschaftsvölker werden in ihrer frühen Entwicklung aber ganz klar unterstützt. Wir hatten in den vergangenen Jahren bisher keine derartig vielversprechende, frühe Volksentwicklung.

Volk LS Violett zeigt sich nach dem Entfernen der Thermofolie weniger neugierig und bleibt in den Wabengassen sitzen.

Die angehenden Wirtschaftsvölker bebrüten aktuelle 4 bis 6 Waben. Innherhalb der Thermoschiede befinden sich noch ein bis zwei Waben mit etwas frischem Pollen, offenem und verdeckeltem Futter. Die Waben mit Brut sind weitgehend frei von Futter und Zellen, die nocht verdeckelt oder Maden enthalten sind bestiftet. Folge dessen werden in den kommenden drei Wochen (11. April) 17’000 bis 27’000 junge Bienen schlüpfen! Die angekündigten sehr warmen Tage (bis 23º C) diese Woche werden die Bienen in ihrem Brutgeschäft zusätzlich begünstigen.

Wir die erwartete Volksentwicklung eintreffen, werden die neuen Bienen entsprechend Platz benötigen. Daher wurde den stärksten Völkern bereits heute das Absperrgitter aufgelegt und ein Honigraum aufgesetzt. So werden die Bienen auch mit der Reparatur der letztjährigen Honigwaben beschäftigt.

Die vor 14 Tagen eingesetzten Futtertaschen waren ausser bei Volk LS Gelb bis auf einen kleinen Rest geleert. Sie wurden hinters Schied gehängt. Somit beeinträchtigen sie die Binen im Brutraum nicht mehr, können aber von ihnen noch komplett gesäubert werden.

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