Gurtenbiene.ch
Futterwabe mit verdeckelten Vorräten.

Zusätzliches Futter für die kommenden Tage

Wetter: sonnig, 13º C und kalte Biese

Nach den aussergewöhnlich warmen Tagen der vergangenen Woche mit Temperaturen bis zu 23º C macht der Frühling eine kurze Pause. Für Dienstag und Mittwoch ist sogar nochmals Schneefall angesagt und nächtliche Temperaturen bis zu -5º C. Die Prognosen für die kommenden 14 Tage werden zwar fortlaufend besser, aber bis Mitte April ist mit einer kühleren und regischeren Periode zu rechnen.

Dank der Thermoisolation und den bisherigen «Manövern» mit Zuckerteig und dem Zufüttern von Zuckerwasser in Futtertaschen hatten wir bisher Glück und unsere Völker hatten in der vorherigen Kälteperiode weder einen sichtbaren Brutstop, noch konnten wir einen Brutkanibalismus1) feststellen, wie ihn viele Imkerkollegen in der Region zu beklagen haben.
Da sich unnere Völker bisher sehr gut und stark entwickeln, möchten wir einen Rückschlag durch das Wetter vermeiden. Bis auf LS Blau, LS Hellblau (Gurten) und LS Gelb (Allmendingen) haben alle bereits den ersten Honigraum aufgesetzt. Dort liegt der Zuckerteig nicht mehr direkt über dem Brutnest, sondern über dem Honigraum. So haben wir für die kommende schlechte Witterung heute allen Völkern nochmals eine Futterwabe auf der Reserve ans Brutnest gehängt und die nun ausgeputzten Futtertaschen bei allen entfernt. Besonders starke Völkern wie LS Rot, LS Moosgrün, LS Violett LS Lorenzo I erhielten sogar zwei Futterwaben links und rechts, innerhalb der Thermoschiede eingehängt. LS Rot und LS Moosgrün musste leider ein Thermoschied bereits entfernt werden, da es keinen Platz mehr gab.

Das Futter in den Waben war bei den starken Völkern bereits fast aufgebraucht und leere Zellen ausser auf den Wabenseiten zum Thermoschied hin bereits wieder bestiftet. Die am 28. März erwähnten, komplett bestifteten Waben in der zweiten Reihe vor dem Thermoschied sind zwischenzeitlich alle geschlüpft und wenige Tage alte Maden.

Mit den zusätzlichen Futterwaben in Brutnestnähe hoffen wir, dass unsere Bienen die kommende, kältere und regnerische Woche bis knapp 14 Tage ohne Rückschläge gut überstehen. Danach darf er gerne endlich richtig Frühling werden, denn in etwas geschützten Lagen blühen bereits die Kirschen und die anderen Obstbäume sind auch schon recht weit fortgeschritten, Auch die Wiesen färben sich langsam gelb mit Löwenzahn.

Auch unsere zwei Mini Plus benötigten je einen weiteren halben Futterteig. Morgen werden wir auch die Langstroth-Völker in Allmendingen noch mit zusätzllichen Futterwaben versorgen.

1) Bienen fressen ihre Brut, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, das Brutnest ganze Brutnest auf der nötigen Temperatur zu halten. So gewinnen sie das eingesetzte Eiweiss zurück.

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