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Jungvolk «Villa Kunterbunt»: Flugbetrieb

Villa Kunterbunt: Frühjahrsputz vertagt

Wetter: 15°C sonnig.

Eigentlich sind wir nach der Auswinterungsrevision am Standort Kehrsatz mit dem ganzen Material nach Allmendingen zur unserem Jungvolk in der «Villa Kunterbunt gefahren und wollten den Fühjahrsputz auch dort durchführen, doch haben wir uns spontan entschieden dies zu vertagen.

Kein unnötiger Stress

Das Jungvolk aus der ehemaligen Brutscheune der Totalen Bauerneuerung (= Totale Brutentnahme inkl. Futter) von Volk Blau vom vergangenen Juli ist auch durch den Winter gekommen und entwickelt sich gut. Entsprechend reger Flugbetrieb war an einem so schönen Tag wie heute zu verzeichnen.

Eigentlich war auch hier eine Auswinterungsrevision geplant gewesen und wir sind mit allem Material nach Allmendingen gefahren. Doch wenn man so direkt vor der Beute steht, ändern sich die Pläne manchmal sehr spontan. Angesichts des bevorstehenden Umzugs in eine grössere Beute beliessen wir es bei einem kurzen Blick von oben in den Kasten.

Villa Kunterbunt: Blick von oben
Villa Kunterbunt: Blick von oben

Die Bienen haben den Futterteig (aufgelegt am 4. März 2018) gerne angenommen und fressen fleissig. Durch das Plastik konnten wir Brut erkennen und haben auch noch etwas verdeckelte Futterwaben gesehen. Ansonsten haben wir auf Grund des neu gefassten Plans die Bienen in Ruhe gelassen.

Der Plan

Der acht Schweizer Waben fassende Apidea-8 Jungvolkkasten wird in absehbarer Zeit zu klein. Eine neue Langstroth 2/3 Flachzargenbeute ist bereits bestellt. Auf Grund des anstehenden Formatwechsels und der Tatsache, dass dieses Volk immernoch etwas Milbenfall aufweist, lassen wir das Volk die kommenden 14 Tage bis 4 Wochen weiter brüten und hoffen, dass es noch an Stärke gewinnt.

Erlaubt es Volksstärke und Witterung, werden wir das Jungvolk in die neue Langstroth-Beute einschlagen. In einem ersten Schritt wird eine Zarge mit einer Mischung aus Mittelwänden und ausgebauten Leerwaben, die wir heute dem Volk Azur entnommen haben bestimmt genügen. Der brutfreie Zeitpunkt gibt uns die Gelegenheit das Volk nochmals mit dem Oxomaten eine Varroose-Behandlung durchzuführen.

Je nach Situation der zurückgebliebenen Brut macht es Sinn, diese an einem entfernten Stand komplett schlüpfen zu lassen und später in eine Mini Plus Beute zu überführen. Mit etwas Glück ziehen die verbleibenden Ammenbienen eine Königin aus jüngster Brut nach. Auch hier müsste nach der Überführung in die Mini Plus Beute, während der Brutfreiheit, eine intensive Varroose-Behandlung mit sublimierter Oxalsäure durchgeführt werden. Ob wir den Aufwand wirklich betreiben werden hängt von der Menge der zurückgelassenen Brut auf den acht Schweizer Brutwaben ab.

 

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